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Emotionen Teil I: Freude

Unser Leben sollte voller Freude sein, denn das ist der einzige Grund, warum wir auf diesem Planeten leben:

 

Um Freude zu empfinden.

 

Vielen Menschen ist das Gefühl Freude empfinden zu können, sagen wir mal, "abhandengekommen" oder "entglitten". Bei Kindern ist das (noch) nicht so. Wenn man Kinder eine Weile beobachtet, erkennt man, dass ihnen die Freude einfach inne zu wohnen scheint. Auch Babys, die zufrieden sind, weil alle ihre Grundbedürfnisse erfüllt sind, scheinen sehr glücklich zu sein. Wir werden demnach mit der Fähigkeit Glück und Freude zu empfingen geboren.

 

 

In meinem Bekanntenkreis gibt es einen Mann. Er geht in seiner Rolle als Großvater sehr auf. Er meinte, dass er in seinem Leben wenige Momente der Freude empfindet. Er hat irgendwie alles schon einmal erlebt und beim zweiten Mal seien die Dinge schon nicht mehr so spannend. Eigentlich besitze er alle Dinge, die er je besitzen wollte und so gäbe es auch in diesem Bereich wenig Grund zur Freude. Aber die Kinder, bei ihnen sei das anders, meint er. Ihre Freude sei so echt und ansteckend, dass es ihm immer wieder großen Spaß mache mit ihnen zusammen zu sein.

 

 

Aber warum ist das so? Warum ist uns die Freude abhandengekommen? Wieso können wir sie nicht mehr in den kleinen Dingen finden? Hier nun meine drei besten Tipps, um wieder mehr Freude in dein Leben zu bringen:

 

 

1.       Man sagt nicht umsonst: „Vorfreude ist die schönste Freude“. Schaffe dir also Erfahrungen, die dir Freude bereiten. Dazu gibt es eine sehr einfache Möglichkeit: Schreibe eine „Löffelliste“. Was soll das sein? Es ist eine Liste mit all den Dingen, die du erleben möchtest, bevor du den Löffel abgibst. Setz dich hin, schreibe sie und lebe sie. Ich verspreche dir das ändert sowas von viel!

 

2.       Überlege dir: Womit könnte ich mir heute eine kleine Freude machen? Am besten suchst du dir etwas aus, wozu du niemand anderen brauchst. Denn wenn du denkst „Heute würde es mich glücklich machen, mit meinem Partner in diesen Film ins Kino zu gehen“, siehst du evtl. alt aus, wenn er gar keine Lust auf Kino, Weggehen oder diesen Film hat. Suche dir also etwas aus, wozu du niemanden brauchst. Oder: Du bist tapfer und gehst allein! Ich verspreche dir du wirst genau so viel Spaß mit dir haben, wie mit Gesellschaft im Schlepptau, vielleicht sogar noch mehr ;o)

 

3.       Fokussiere dich auf das Positive und richte deine Aufmerksamkeit bewusst auf Dinge wie: „Was hat heute gut geklappt?“, „Wenn ich in den Spiegel schaue, gefällt mir diese eine Sache an mir“, „Diese eine Sache kann/ beherrsche ich wirklich gut!“, „Dieses eine Lebensmittel habe ich genossen, weil es gesund für mich ist“, „Mit diesem Menschen hatte ich heute ein gutes Gespräch oder diesem Menschen habe ich ein freundliches Lächeln geschenkt“. „Diese eine Charaktereigenschaft mag ich an mir“….. bestimmt fallen dir noch andere positive Dinge in deinem Alltag ein, die du selbst an Dir wertschätzen kannst. Wenn du Freude daran hast, kannst du auch Tagebuch über diese positiven Aspekte an dir und deinem Leben führen.

 

3+1Wenn du wirklich noch nicht genug hast, kannst du auch ein Dankbarkeitstagebuch führen. Gar kein großes Ding: Schreibe einfach am Ende eines jeden Tages drei Dine auf, wofür du dankbar bist. Wenn du Inspiration brauchst, hier ein paar Dinge die für viele Menschen auf diesem Planeten NICHT selbstverständlich sind: Ein Dach über dem Kopf, Essen im Kühlschrank, Gehen, Sehen, Riechen und Schmecken zu können, in Sicherheit zu leben, krankenversicht zu sein usw. 

 

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Umsetzung und freue mich, wenn du mich an deinen schönen Erfahrungen teilhaben lässt!

Hier findest du ein Facebook-Video von mir zu diesem Thema