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Emotionen Teil II: Wut

1)      Wut

 

Schon länger wollte ich über die Emotion „Wut“ etwas schreiben. Irgendwie wusste ich nicht recht wie anfangen, bis die Außenwelt mir den Anlass lieferte.

 

In meiner Straße wird gerade gebaggert. Leider wurde das Telefonkabel für die Arbeiter nicht ersichtlich genug verlegt, daher wurde es bei den Arbeiten beschädigt. Nun sitze ich da ohne Internet. Oh! Hm. Die To-Do-Liste für heute ist also gerade mal für den Mülleimer.

 

Ich könnte jetzt wütend sein, mich so richtig in den Ärger hineinsteigern. Ich könnte raus gehen und die Bauarbeiter anschreien. Damit könnte ich den Kloß in meinem Bauch loswerden. Aber will ich das? Möchte ich mich und anderen Menschen dem aussetzen? Nein. Es gibt so viele Möglichkeiten diese Energie, die in der Wut steckt, konstruktiv zu nutzen.

 

Daher empfehle ich dir auch: Häng dich nicht in der Schleife auf, deinen Fokus um dieses negative Malheur kreisen zu lassen. Das Leben ist zu kurz und zu wertvoll dafür seine Energie damit zu verschwenden. Probiere folgende Methode einfach mal aus. Du wirst sehen, am Ende des Tages war es ein schöner gelungener Tag und du kannst stolz auf dich sein:

 

1.       Gehe in den „konstruktiven Modus“ und verlasse den destruktiven: Was meine ich damit? Überlege nicht lange, entscheide spontan aus dem Bauch heraus: Was ist jetzt Plan B? Womit kann ich meine Zeit sinnvoll nutzen. Gibt es Dinge, die schon lange erledigen wollte, aber nie den Elan oder Antrieb dafür finden konnte.

 

2.       Lenke nun deinen Fokus auf diese Aktivität. Geh in Gedanken kurz die einzelnen Schritte durch.

 

3.       Nimm nun die Wut wahr. Wo im Körper manifestiert sie sich am stärksten? Im Bauch, im Kopf oder vielleicht in der Brust. Wenn du etwas spürst, ist da auch etwas. Nimm es, wie auch immer du es wahrnimmst und lade dich damit auf. Es ist jetzt dein „Treibstoff“ für die Aufgabe, die du dir vorgenommen hast. (Manchen Menschen hilft es sich die Emotion als Farbe vorzustellen, vor allem beim „Aufladen“)

 

In meiner Arbeit als Coach zeige ich Menschen, wie sie sich den Alltagssituationen nicht ausgeliefert fühlen müssen. Dieses Gefühl der Ohnmacht lähmt, raubt Energie und hindert oft ein glückliches Leben der Freue zu führen. Wir alle können lernen aus negativen Ereignissen positive Erfahrungen zu schaffen. Du musst es nur wollen. Der Wille sein Leben und sich selbst zu verändern, das ist die beste Motivation. Wut kann dabei eine wichtige treibende Kraft sein. Wut darüber, wie andere mit dir umgehen. Wut darüber sich wieder am Ende einer gescheiterten Beziehung zu sehen. Wut, nicht aus sich heraus zu können, sich ständig zurück zu nehmen, um sich am Ende selbst damit zu schaden. Wenn du auch oft wütend und frustriert bist und denn Willen hast etwas in deinem Leben zu ändern, melde dich gern bei mir oder schreibe mir eine Nachricht.

 

 

 

Denn wer will, der kann.

 

P.S.: Übrigens habe ich für meinen Teil die Wut über das zerstörte Telefonkabel genutzt, um meine Hemmschwelle zu überwinden, endlich mal ein Live-Video zu machen. Ich habe in dem Moment gar nicht mehr daran gedacht, dass es eigentlich außerhalb meiner Komfortzone liegt. Great!

 

 

 

Hier der link zum Video: https://www.facebook.com/melanie.ladu/videos/606569769709117/