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Emotionen Teil III: Angst

 

Ich habe eine sehr seltsame Angst. Ich empfinde Angst, wenn ich über ein Gitter im Boden laufen muss. So eines wie über Schächten an der Straße verläuft. Diese Angst in mir hat sich verändert, weil ich immer wieder in die Situation gekommen bin, die Erfahrung zu machen, dass nichts Schlimmes passiert, wenn ich über solch ein Gitter laufe. Daher nehme ich heute wahr, dass mir in diesem Moment die Situation nicht gefällt, in der ich mich befinde, aber ich kann „darüberstehen“ ohne in der Starre der Angst zu verharren.

 

 

So ist das doch mit der Angst. Sie hemmt, lässt einen erstarren oder sie bewegt einen dazu sich gar nicht mehr zu bewegen. Manche Menschen gehen wegen ihrer Angst gar nicht mehr aus dem Haus.

 

 

Aber was wäre, wenn die Angst nur in unserem Kopf existierte? Bei mir muss es wohl so gewesen sein, denn an sich ist es keine reale Gefahr über ein Gitter zu laufen. Das tun 1000de von Menschen jeden Tag ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken. Deine Angst mag dir aber sehr wohl sehr real vorkommen. Sie mag es auch sein, aber vielleicht auch nur in deinem Kopf eben. Hast du nicht auch manchmal Lust deinen Kopf einfach abzuschrauben? Oder die Fehlstellung in deinen Gehirnwindungen einfach umzuprogrammieren?

 

 

Es kann eigentlich viel einfacher sein. Wenn es sich um eine „normale“ Angst handelt, wie die Angst andere Menschen anzusprechen oder Angst davor „Nein“ zu sagen, dann nehme dir doch kurz Zeit für deine Angst. Nehme sie an und lass sie wissen, dass sie da sein darf. Schiebe sie nicht fort, sie wird sonst immer wieder kehren. In den allermeisten Fällen ist die Angst entstanden, um dich vor etwas zu schützen. Nehme auch das dankend an, denn unser Unterbewusstsein ist immer aktiv und beschützt uns.

 

 

Und wenn du es geschafft hast, dass dein Herz ein wenig langsamer pumpt und deine Atmung etwas tiefer zu gehen scheint, versuche doch mal gedanklich einen Schritt auf das Gitternetz zuzugehen (in deinem Fall ist das Gitternetz bestimmt etwas anderes ;o). Und dann schau mal was mit dir passiert. Der andere Fuß ist ja noch auf dem sicheren Weg, es kann also nichts passieren. Und wenn sich das für dich „gut“ anfühlt, stell doch mal den zweiten Fuß (sinnbildlich gesprochen) dazu und spüre, wie sich das jetzt anfühlt. Wenn du die Augen aufmachst und feststellen kannst, dass du sicher stehst, hast du deinem Unterbewusstsein bewiesen, dass du nicht fällst. Dass ist nämlich die eigentliche Urangst des Menschen, die hinter dieser Angst steht.

 

 

Manchmal hindert uns die Angst davor Dinge zu erreichen, die uns eigentlich guttun würden. Es liegt an uns unser Unterbewusstsein durch reale Erfahrungen zu überzeugen, dass die eine oder andere Angst keine förderliche Rolle in unserem Leben spielt.

 

 

Jeder hat Ängste. Du selbst kannst bestimmen, wie du damit umgehst. Allein oder in Begleitung durch einen Coach. Ich habe schon viele Frauen dabei begleitet die Angst vor der Geburt ihres Kindes loszulassen. Es geht einfach so viel leichter zu gebären, wenn du keine Angst davor hast, was auf dich zukommt. Und mit dem Leben ist es genauso. Sei du dein Zugpferd, dein Motivator, der Regisseur deines geilen Lebens und lass es nicht zum Stillstand kommen, weil du dich deinen Ängsten unterordnest.

 

Schritt für Schritt.

 

Du kannst das schaffen!

 

 

Carpe Diem.

 

Hier der link zum Video: https://www.facebook.com/melanie.ladu/videos/607640229602071/